Funktionelles Atemtraining bei einem Breathwork Workshop in Leipzig

Atmung gezielt verstehen und trainieren

Atmung passt sich ständig an das an, was wir tun. In Ruhe, im Alltag, beim Sport und unter Belastung. Dabei geht es nicht nur darum, wie viel wir atmen, sondern auch darum, wie wir atmen und wie gut sich unsere Atmung an unterschiedliche Anforderungen anpassen kann.

Im individuellen Atemtraining in Leipzig betrachten wir deshalb nicht nur einzelne Atemübungen. Wir schauen auf deine persönliche Ausgangssituation, deine Atemmechanik, Atemkontrolle und Belastbarkeit und darauf, was du mit dem Training erreichen möchtest.

Je nach Ausgangssituation können funktionelle Atmung, Atemmechanik, Nasenatmung, CO₂-Toleranz, Atempausen, Atemwiderstand, Bewegung oder gezielte hypoxische Trainingsreize Bestandteil des Trainings sein.

Assessing, not guessing — Klarheit vor Anpassung.


Was bedeutet funktionelle Atmung?

Es gibt nicht die eine „richtige“ Atmung, die in jeder Situation optimal ist.

Unser Atem verändert sich abhängig davon, ob wir schlafen, am Schreibtisch sitzen, spazieren gehen, trainieren oder uns körperlich stark belasten.

Funktionelles Atemtraining beschäftigt sich deshalb unter anderem damit, wie effizient und anpassungsfähig die Atmung unter unterschiedlichen Bedingungen funktioniert.

Dabei können verschiedene Aspekte betrachtet werden:

  • Atemmechanik und Bewegung von Zwerchfell und Brustkorb
  • Atemfrequenz und Atemvolumen
  • Nasen- und Mundatmung
  • CO₂-Toleranz und Atemkontrolle
  • Atmung in Ruhe und unter körperlicher Belastung
  • Atemerholung nach Belastung
  • Zusammenspiel von Atmung, Haltung und Bewegung

Ziel ist nicht, einem bestimmten Atemmuster permanent zu folgen. Vielmehr soll die Atmung der jeweiligen Situation angemessen reagieren können.


Warum Atemtraining mehr ist als tiefes Atmen

Atemtraining wird häufig mit besonders tiefem oder bewusstem Atmen gleichgesetzt.

Mehr Luft ist jedoch nicht automatisch besser.

Unsere Atmung beeinflusst unter anderem den Austausch von Sauerstoff und Kohlendioxid sowie die Regulation des Säure-Basen-Haushalts. Gleichzeitig reagiert sie unmittelbar auf körperliche Belastung, Stress, Bewegung und Erholung.

Deshalb arbeite ich nicht mit einer Atemtechnik, die für jeden Menschen gleich angewendet wird.

Stattdessen geht es darum herauszufinden, wie deine Atmung aktuell funktioniert und welche Trainingsreize für dein Ziel sinnvoll sind.


Funktionelles Atemtraining – individuell statt nach Standardprotokoll

Zu Beginn betrachten wir deine Ausgangssituation und dein persönliches Ziel.

Dabei können je nach Fragestellung beispielsweise Atemmuster, Atemmechanik, Atemkontrolle, CO₂-Toleranz sowie die Reaktion der Atmung auf Bewegung oder körperliche Belastung eine Rolle spielen.

Darauf aufbauend wähle ich die Übungen und Trainingsmethoden individuell aus.

Das können beispielsweise sein:

  • Übungen zur Atemmechanik
  • Nasenatmung
  • Atemkontrolle und Atemreduktion
  • Training der CO₂-Toleranz
  • Atempausen und kontrollierte Apnoe
  • Atemwiderstand
  • Atmung während Bewegung und Training
  • Atemerholung nach Belastung
  • gezielte hypoxische Trainingsreize

Nicht jede Methode ist für jede Person notwendig.

Welche Inhalte zum Einsatz kommen, richtet sich nach deiner Ausgangssituation, deiner Reaktion auf das Training und deinem Ziel.


Für wen kann funktionelles Atemtraining interessant sein?

Individuelles Atemtraining kann sowohl für sportlich aktive Menschen als auch für Menschen interessant sein, die ihre Atmung grundsätzlich besser verstehen und gezielt trainieren möchten.

Mögliche Ziele können beispielsweise sein:

  • die eigene Atmung bewusster wahrnehmen und verstehen
  • Atemmechanik und Atemkontrolle verbessern
  • Nasenatmung gezielt trainieren
  • CO₂-Toleranz entwickeln
  • Atmung während körperlicher Belastung besser steuern
  • Atemerholung nach dem Training verbessern
  • Atemtraining in Sport und Bewegung integrieren
  • die Reaktion auf unterschiedliche Belastungsreize kennenlernen
  • gezielt mit Atempausen oder hypoxischen Trainingsreizen arbeiten

Dabei geht es nicht darum, möglichst lange die Luft anzuhalten oder bestimmte Werte zu erreichen.

Entscheidend ist eine kontrollierte und individuell angepasste Entwicklung.


Atmung & Bewegung

Atmung findet nicht unabhängig vom restlichen Körper statt.

Die Bewegung des Zwerchfells steht in mechanischem Zusammenhang mit Brustkorb, Bauchraum und Rumpf. Gleichzeitig verändern Haltung und Bewegung die Bedingungen, unter denen wir atmen.

Deshalb kann Atemtraining – abhängig von deiner Ausgangssituation – auch Übungen in unterschiedlichen Körperpositionen oder in Verbindung mit Bewegung beinhalten.

Gerade für sportlich aktive Menschen ist außerdem relevant, dass eine Atemstrategie, die in Ruhe funktioniert, nicht automatisch unter Belastung funktioniert.

Ein Bestandteil des Trainings kann deshalb sein, die Atmung schrittweise unter unterschiedlichen körperlichen Anforderungen zu beobachten und zu trainieren.


CO₂-Toleranz & Atemkontrolle

Ein weiterer möglicher Bestandteil des funktionellen Atemtrainings ist der Umgang mit Kohlendioxid.

Der zunehmende Atemreiz beim Luftanhalten wird wesentlich durch den Anstieg von CO₂ beeinflusst. Wie früh und wie stark dieser Atemreiz wahrgenommen wird, kann individuell unterschiedlich sein und lässt sich gezielt beobachten und trainieren.

Dabei geht es nicht darum, Atempausen als Wettbewerb zu verstehen.

Atempausen können vielmehr als Trainingsreiz und als Möglichkeit zur Beobachtung der eigenen Atemreaktion eingesetzt werden.

Je nach Ziel können daraus Übungen zur Atemkontrolle, Atemreduktion oder progressive Atempausen entwickelt werden.


Funktionelles Atemtraining & Hypoxietraining

Funktionelles Atemtraining und Hypoxietraining sind in meiner Arbeit keine voneinander isolierten Systeme.

Beim Hypoxietraining werden gezielt Phasen mit reduzierter Sauerstoffverfügbarkeit als Trainingsreiz eingesetzt. Dies kann beispielsweise durch kontrollierte Atempausen und, abhängig vom Trainingsziel, in Verbindung mit Bewegung oder Atemwiderstand erfolgen.

Ob solche Reize für dich sinnvoll sind, hängt von deiner Ausgangssituation und deinem Trainingsziel ab.

Nicht jeder Mensch, der zum Atemtraining kommt, benötigt Hypoxietraining. Umgekehrt kann es sinnvoll sein, zunächst Grundlagen der Atmung zu betrachten, bevor stärkere hypoxische Trainingsreize eingesetzt werden.

Mehr zu diesem Trainingsansatz findest du auf meiner Seite Hypoxietraining in Leipzig.


Wie läuft eine 1:1 Einheit ab?

Zu Beginn besprechen wir, warum du zum Atemtraining kommst und was du verändern oder entwickeln möchtest.

Anschließend betrachten wir deine individuelle Ausgangssituation. Welche Tests und Beobachtungen sinnvoll sind, hängt von deinem Ziel ab.

Auf dieser Grundlage beginnen wir mit den für dich passenden Übungen.

Während des Trainings beobachte ich deine Reaktion und passe Übungen, Intensität und Progression entsprechend an.

Du musst deshalb nicht vorher wissen, welche Atemtechnik oder Trainingsmethode du brauchst.

Genau das finden wir gemeinsam heraus.


Mein Ansatz

Meine Arbeit basiert auf einem integrativen Coaching-Ansatz.

Atmung wird dabei nicht isoliert betrachtet, sondern kann, wenn es für deine Fragestellung relevant ist, im Zusammenhang mit Bewegung, Haltung, Core-Funktion, körperlicher Belastung und Regeneration betrachtet werden.

Meine Ausbildung im Bereich funktioneller Atmung umfasst unter anderem die Oxygen Advantage® Advanced Instructor Ausbildung sowie Weiterbildungen in den Bereichen Bewegung, Core- und Rückenfunktion.

Oxygen Advantage Certified Advanced Instructor – Martina Reiter

Mehr über meinen gesamten Coaching-Ansatz findest du unter So arbeite ich.


1:1 Atemtraining in Leipzig

Das Training findet im individuellen 1:1-Setting statt.

Dadurch können Übungen, Intensität und Progression an deine persönliche Ausgangssituation und deine Ziele angepasst werden.

Eine Einheit dauert ca. 45–60 Minuten.

Preise

Einzeltermin – 80 €

45–60 Minuten

5 Termine – 375 €

75 € pro Termin

10 Termine – 700 €

70 € pro Termin

Welcher Umfang sinnvoll ist, hängt von deiner Ausgangssituation und deinem Trainingsziel ab.


Sicherheit & individuelle Anpassung

Atemübungen und insbesondere längere Atempausen oder hypoxische Trainingsreize stellen einen gezielten physiologischen Reiz dar.

Deshalb werden Intensität und Progression individuell angepasst.

Bei bestimmten Erkrankungen, in der Schwangerschaft oder bei gesundheitlichen Unsicherheiten können einzelne Trainingsmethoden nicht geeignet sein oder eine vorherige ärztliche Abklärung sinnvoll sein.

Atemtraining ersetzt keine medizinische Diagnostik oder Behandlung.


Häufige Fragen

Muss ich Erfahrung mit Atemtraining haben?

Nein. Das Training wird an deine individuelle Ausgangssituation angepasst. Vorerfahrung ist nicht notwendig.

Muss ich sportlich sein?

Nein. Funktionelles Atemtraining kann unabhängig vom aktuellen Trainingsniveau durchgeführt werden. Übungen und Belastung werden entsprechend angepasst.

Ist Atemtraining dasselbe wie Breathwork?

Der Begriff Breathwork umfasst sehr unterschiedliche Methoden und Ansätze.

Mein 1:1 Training ist funktionell und trainingsorientiert aufgebaut. Im Mittelpunkt stehen die individuelle Atemfunktion, Atemkontrolle und die Anpassung der Atmung an unterschiedliche Anforderungen.

Es geht nicht darum, eine bestimmte Atemtechnik oder intensive Breathwork-Erfahrung zu reproduzieren.

Muss ich mich zwischen Atemtraining und Hypoxietraining entscheiden?

Nein.

Du musst vor dem ersten Termin nicht wissen, welche Methode für dich sinnvoll ist. Je nach Ausgangssituation und Ziel können funktionelles Atemtraining, CO₂-Toleranz, Atempausen, Atemwiderstand, Bewegung oder gezielte hypoxische Trainingsreize eingesetzt werden.

Ist in jeder Einheit Hypoxietraining enthalten?

Nein.

Hypoxische Reize sind eine mögliche Trainingskomponente. Bei manchen Zielen können sie sinnvoll sein, während bei anderen zunächst andere Aspekte der Atmung im Vordergrund stehen.

Wie viele Termine brauche ich?

Das lässt sich nicht pauschal festlegen.

Manche Menschen möchten zunächst ihre Atmung analysieren und konkrete Übungen kennenlernen. Andere möchten ihre Atemfunktion oder Belastbarkeit über einen längeren Zeitraum systematisch trainieren.

Nach dem ersten Termin können wir besser einschätzen, welcher Umfang für dein Ziel sinnvoll ist.


Interesse an individuellem Atemtraining in Leipzig?

Du möchtest deine Atmung besser verstehen, gezielt trainieren oder herausfinden, welche Trainingsansätze zu deiner Ausgangssituation und deinen Zielen passen?

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